Radfahren ist keine Modenschau

Dein Helm, deine Bibshorts, oder deine Schuhe – bei diesen Dingen ist es dir wichtig, dass sie richtig sitzen. Denn nur wenn sie richtig passen, sind sie bequem und erfüllen ihre Aufgabe

Beim Trikot ist es nicht anders: Die Passform des Trikots ist der wichtigste Teil, den du beachten musst, wenn du ein Trikot kaufst. Auch wenn andere dich vielleicht vom Gegenteil überzeugen wollen: Radfahren ist keine Modeschau. Das Trikot sollte deiner Figur entsprechen, nur dann empfindest du es als angenehm zu tragen und hast Spaß an deinen Klamotten (und am Radfahren).

Du solltest dir überlegen, wann und wie du deine Trikots einsetzen wirst. Für eine entspannte Sonntagsrunde mit deinen Freunden und einer wohlverdienten Pause bei Kaffee und Kuchen, benötigst du kein hautenges Renntrikot. Dagegen sollte dein Trikot für ein Radrennen eng anliegen und kein überflüssiges Material im Wind flattern.

In beiden Fällen ist es wichtig, dass das Trikot am Rücken lang genug ist, dass es ihn weiter bedeckt, wenn du im Unterlenker fährst.

Das Material

Es ist noch nicht allzu lange her, da wurden Trikots aus Wolle hergestellt. Das Material war allgegenwärtig und es war ein leichtes, daraus ein Trikot zu stricken. Abgesehen davon, war Wolle als Material nicht-optimal. Aber die Radfahrer hatten damals nicht die Wahl, was Material angeht, wie wir sie heutzutage haben

Heutzutage werden Trikots in einer weiten Anzahl an Materialien hergestellt.

Die meisten Trikots bestehen aus Polyester, versetzt mit Elasthan, das für Dehnbarkeit sorgt.

Es kommt darauf an, wo und wann du dein Trikot anziehen wirst. Für eine Veranstaltung in den Alpen mitten im Juli, brauchst du etwas, das leicht und sehr atmungsaktiv ist.

Ein gutes Sommertrikot zeichnet sich durch ein leichteres, atmungsaktiveres Material aus, welches Feuchtigkeit wirksam und schnell ableitet. Am Rücken und an den Seiten wird meistens ein netzartiges Gewebe verarbeitet. So sorgt das Trikot dafür, dass es auch bei größter Anstrengung an den heißesten Tagen trocken bleibt und angenehm zu tragen ist

Für eine Veranstaltung im April in Belgien benötigst du ein Trikot, das dich vor Wind und Witterung schützt und warmhält. Für solche Zwecke eignet sich ein Trikot, was mit Windstopperl verarbeitet ist und einen gewissen Regenschutz bieten kann.

Der Schnitt

Radfahren ist keine ModenschauHinten lang Ein wichtiges Hauptmerkmal der Trikots ist die lange Rückenpartie: Wenn du dich nach vorne beugst, bleibt dein Rücken weiterhin bedeckt und wird vor Zugluft geschützt. Die Taschen sitzen durch den längeren Rücken weiter unten, so dass du leichter und bequemer an sie rankommst, ohne dass du dich verrenken musst.

Vorne kurz Trikots die im „race cut” angeboten werden, sind vorne höher geschnitten, wie in einer U-Form, anstatt in einer geraden Linie. So schlägt das Material vorne keine Beulen, sondern liegt gleichmäßig am Körper an. Das Trikot ist somit windschnittiger.

Der Kragen Zum Schutz vor Wind und Zugluft haben die meisten Trikots einen Kragen. Vermehrt sieht man jetzt auch Aerotrikots, die keinen Kragen haben. Diese Trikots gehen bis zum Schlüsselbein und sitzen glatt und bündig auf der Haut. In einem kurzen Rennen haben sie bestimmt ihren Nutzen, aber für lange Strecken und tägliche Ausfahrten fand ich das Design eher unbequem und bevorzuge den traditionellen Kragen.

UV-Schutz Sonnenschutz auf der Haut gehört dazu, wenn du die Sonne auf dem Rad genießen willst. Radklamotten sind aus sehr dünnem Material und bieten sehr wenig bis keinen Schutz vor den Sonnenstrahlen. Häufiger als du denkst bekommen Radfahrer Sonnenbrand an Körperstellen, die von Radkleidung bedeckt waren.

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